Jod und Schilddrüse

Struma (Kropf)

Behandlung einer Struma

Vor der Behandlung müssen eine Schilddrüsenüberfunktion durch entsprechende Blutuntersuchungen und/oder vorliegende Autoimmunkrankheiten durch eine Antikörper-Untersuchung im Blut ausgeschlossen werden. Sind Knoten vorhanden, sollte deren Ursache ebenfalls vorher geprüft werden.

Zur medikamentösen Therapie einer Struma stehen drei Behandlungsstrategien zur Verfügung: die Einnahme von Jod, von Schilddrüsenhormonen oder einer Kombination aus beidem.

Die alleinige Gabe von Jod kommt vor allem bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Frage.

Bei Erwachsenen steht die Behandlung mit L-Thyroxin (auch Levothyroxin genannt; es entspricht dem körpereigenen T4) im Vordergrund, die in der Regel über einen bestimmten Zeitraum begrenzt ist. Als günstig hat sich auch die Kombination aus Jod und L-Thyroxin erwiesen.

Neben der medikamentösen Therapie kann auch eine Verkleinerung der Schilddrüse durch einen chirurgischen Eingriff oder mittels Radiojodtherapie sinnvoll sein.

Meldung von Nebenwirkungen

Nebenwirkungen im Zusammenhang mit unseren Arzneimitteln können Sie auf verschiedenen Wegen an uns melden:

Für die Meldung von Nebenwirkungen außerhalb der Geschäftszeiten erreichen Sie uns unter 02065 256 1665.

In medizinischen Notfällen bitten wir Patienten sich umgehend an einen Arzt oder den ärztlichen Notdienst zu wenden.