Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)

Symptome einer Unterfunktion der Schilddrüse

Die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion sind meist nicht klar erkennbar und unterscheiden sich bei Neugeborenen, Kindern und Erwachsenen.

Warnzeichen bei Neugeborenen sind z. B. ein verspäteter Geburtstermin, ein hohes Geburtsgewicht, Trinkunlust, Verstopfung und ein langsamer Puls. Die Neugeborenen und Kinder haben keine Lust, sich zu bewegen. Sie haben meist eine trockene Haut und schlaffe Muskulatur. Infolge der Hypothyreose ist sowohl die körperliche als auch die geistige Entwicklung verzögert. Um eventuelle Fehlfunktionen der Schilddrüse so früh wie möglich zu erkennen, müssen alle Neugeborenen bereits am 5. Lebenstag mittels Blutuntersuchung auf das Vorliegen einer Schilddrüsenunterfunktion untersucht werden.

Bei Erwachsenen verläuft die Entwicklung einer Schilddrüsenunterfunktion meist schleichend und unauffällig. Erst bei stärkerer Schilddrüsenunterfunktion nimmt der Patient deutliche Symptome wahr, die entsprechend der biologischen Wirkungen der Schilddrüsenhormone T3 und T4 verschiedene Organsysteme betreffen.

Betroffene klagen über Müdigkeit, Antriebsarmut, ein gesteigertes Schlafbedürfnis sowie Gedächtnisstörungen. Sie frieren häufig, leiden an Verstopfung und deutlicher Gewichtszunahme. Die Haut ist trocken, kühl und blass, Haare und Nägel sind brüchig. Neben Wassereinlagerungen (z. B. an den Augenlidern) treten bei Frauen oft Menstruationsstörungen auf. Der Puls ist langsam und die Muskelreflexe sind geschwächt.

Wichtig ist, dass gerade bei älteren Patienten  nicht alle Symptome gleichzeitig vorhanden sind. Leichte Formen der Schilddrüsenunterfunktion werden daher häufig übersehen.

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